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Kleine Wohnung einrichten

Kleine Wohnung einrichten: Unsere Tipps

 

 

 

Die letzten Jahrzehnte waren davon geprägt, dass kleine Wohnungen immer größer wurden. Unter 50 m2 konnte gar nichts mehr verkauft oder vermietet werden. Mit den steigenden Preisen für Wohnungseigentum und Wohnungsmieten ist dies nun aber anders. Der Trend dreht sich um: Mini-Wohnungen sind wieder gefragt. Gerade im städtischen Raum sind sogar Neu-Anbieter am Markt, die mit dem Konzept der Kleinstwohnungen werben. Aber wie in ihnen wohnen? Anbei ein paar Tipps, um eine kleine Wohnung einzurichten.

 

 

 

Kleine Wohnung – Spiegel – Effekte der Vergrößerung. Ein Spiegel verdoppelt den Raum. Damit ist nicht ein kleiner Spiegel an der Wand gemeint, der lediglich das Gesicht wiederspiegelt, sondern ein raum-hoher Spiegel, der zum Beispiel in der Schranktür integriert ist, oder aber auch extra an einer bestimmten Stelle an der Wand hängt/steht. Gerade im Vorzimmer, welches oftmals eng und lang ist, bietet ein Spiegel nicht nur eine schöne Körpererfahrung (man sieht sich jedesmal im Vorbeigehen), sondern vergrößert die kleine Wohnung enorm.

 

 

 

Kleine Wohnung – die Sicht und der Verdopplungseffekt. Ein Zimmer mit Aussicht oder einer Balkontür vergrößert ebenfalls eine kleine Wohnung. Das Gegenüber ist frei und offen, die Natur wird ins Zimmer geholt, und man lebt sozusagen in der Landschaft und nicht unter ständiger Beobachtung des Nachbarn, der an seinem Fenster steht. Fenster oder Balkontüren mit Aussicht kommen zudem ohne Vorhänge, das heißt Sichtschutz, aus.

 

Den richtigen Wohnstil entdecken.

 

Die Wohnung wirkt so extrovertierter, offener und heller, während eine Wohnung mit Vorhängen sehr introvertiert und nur auf sich selbst bezogen erscheint. Kleine Wohnung – alles ausklappbar. Es gibt in der Architektur einen neuen Trend: Das Appartment ist sehr klein, die Möbel sind eingebaut und können ausgeklappt werden. Gerade das Architekturbüro Splitterwerk hat ein Haus in dieser Art gebaut, welches die Idee sehr gut repräsentiert. Im Grund hat man nur einen Raum und schaltet das Programm zu. So hat man plötzlich ein Esszimmer, wenn der Tisch ausgeklappt ist.

 

[alert type=“success“]In kleinen Räumen muss der Platz effizient genutzt werden. Was gibt es hinsichtlich der Gestaltung noch zu beachten? Viel Spaß beim Video von Anna Kaiser![/alert]

 

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Oder man hat ein Schlafzimmer, wenn das Bett ausgeklappt wird. Oder man öffnet die Küchenbox und hat eine Küche. Dieses Konzept ist sehr hilfreich und smart, wenn es um kleine Wohnungen geht. Der Nachteil ist allerdings, dass man nichts auf den klappbaren Objekten liegen lassen darf. Es ist also eher ein Konzept für ordentliche Bewohner, die prinzipiell kein Chaos produzieren, sondern bei denen alles am richtigen Platz liegt. Die Bedeutung des Balkons oder der Terrasse. Ein Balkon oder eine Terrasse ist gerade bei einer kleinen Wohnung wichtig.

 

 

 

Hier kann man eine neue Qualität, die des „Austretens“ erleben. Egal wie klein der Balkon ist, er ist wie ein extra Zimmer. Selbst kleinste Balkone können mit einem Sessel und einem Tisch bestückt werden. Kleine Pflanzen haben auch auf dem Geländer Platz und schaffen Freude und Wohlbefinden. Mehr Einklang mit der Natur wird erzeugt, im Winter liegt der Schnee auf dem Balkon, im Frühjahr empfängt man dort die ersten Sonnenstrahlen und im Sommer ermöglicht der Balkon eine nasse Sommer-Brause oder vielleicht ein aufregendes Grill-Erlebnis oder aber auch nur ein warmes Sonnenbad.

 

Die kleine Wohnung einrichten: Wohin mit dem Bett?

 

Das Bett – wie integrieren? Das Problem mit dem Bett ist tatsächlich eines von kleinen Wohnungen, besonders wenn es sich um ein Doppelbett handelt. Zuerst muss hierbei geklärt werden, ob für das Schlafzimmer ein eigener Raum bereitstehen soll, der nur der Erholung und dem Schlaf (vielleicht auch dem Sex) gewidmet ist. Gibt es einen eigenen Raum, so kann man diesen mit einem Bett ausstatten. Einen Schrank in ein kleines Zimmer zu stellen, ist nicht empfehlenswert. All zu oft entsteht dabei das Gefühl, man wird auf dem Bett erdrückt.

 

Ein Schrank hat eine unglaubliche Präsenz in einem Raum. Eine andere Möglichkeit besteht darin, sich ein Klappbett zuzulegen. Ein Sofa, welches jede Nacht zu einem Bett umfunktioniert wird. Ein solches Möbelstück ist dann zu empfehlen, wenn man tagsüber eine Sitzgelegenheit zum Entspannen benötigt. Jedoch Vorsicht: denn die Energie und Atmosphäre, die man tagsüber auf dem Sofa erlebt, trägt sich mit in die Nacht. Der Nachtschlaf bleibt nicht neutral, sondern ladet sich so mit dem Erlebtem und den Personen vom Tag auf.

 

Der Küchenplatz ist das Zentrum des Hauses Die Küche ist enorm wichtig. Egal wie klein die Küche ist, Gäste halten sich immer gerne in der Küche auf. Deshalb sollte man versuchen dort einen kleinen Tisch mit ein paar Sitzmöglichkeiten unterzubringen. Möglicherweise sind es nur Schemel ohne Lehne und der Tisch ist nicht größer als 40 cm x 60 cm. Es macht gar nichts, das Gedränge wird immer in der Küche sein. Der Küchen-Ort ist vermutlich deshalb so beliebt, da er eine Erinnerung in Gang setzt, wie wir früher um das Feuer gesessen sind.

 

Den Platz der Küche effizient nutzen.

 

Die Zubereitung von Essen, der Herd und die Gerüche laden immer wieder ein, sich gerade dort niederzulassen. Die Farben der Möbel. Freundliche Farben machen eine Wohnung größer. Weiß und gelb sind hier besonders zu empfehlen, während ein dunkelbrauner Schrank das Zimmer erdrücken kann. Auf die Wahl der Farben ist also besonders in einer kleinen Wohnung zu achten. Gelb liefert in Verbindung mit Sonneneinstrahlung ein lichtdurchflutetes Ambiente, Weiß ist immer sehr neutral, Hellgrün erzeugt das Gefühl in den Bäumen zu leben.

 

Alle Blautöne sind kalt und sind in einer kleinen Wohnung nicht unbedingt zu empfehlen. Stauraum, Stauraum, Stauraum. Stauraum ist ein ganz wichtiges Thema, wenn nicht sogar das Wichtigste. Eine kleine Wohnung bietet nicht viel Platz. Es sieht gleich voll und unordentlich aus. Stauraum wird also benötigt, der die Atmosphäre angenehm belässt. Aber Stauraum ist nicht gleich Stauraum: Jeder Kasten in einer kleinen Wohnung wirkt groß und schwer. Besser ist es, einen Abstellraum zu haben oder zu bauen, in dem die größten und meisten Dinge verstaut werden.

 

Man kann einen Stauraum leicht mit ein paar Gipskartonplatten bauen und beim Auszug wieder entfernen, wenn es keinen Abstellraum gibt. Ein weiterer Trick ist es, Kästen so einzubauen, dass sie wie eine Wand wirken. Damit wird das Zimmer in seiner Gesamtwirkung nicht gestört, die Atmosphäre bleibt leicht und beschwingt. Dieselbe Strategie lässt sich bei Kleiderkästen anwenden. Besser ein kleiner Schrankraum, als ein riesengroßer Kasten im Zimmer. Die Höhe ist ein entscheidender Faktor. Nun kommen wir zur Höhe einer Wohnung.

 

Das Hochbett: die bessere Alternative!?

 

Neue Wohnungen haben meist eine Deckenhöhe von 250 cm oder 260 cm. Dies ist nicht so hoch. Eine kleine Wohnung wirkt größer, wenn sie höher ist: So sind die Gründerzeitwohnungen generell mindestens 350 cm hoch, viele noch höher. Dieser Umstand kann genutzt werden, um sein Bett in ein Hochbett zu verwandeln, oder eben auch Stauraum an der Decke zu schaffen, während unten alles frei bleibt. Mitunter ergeben sich sogar sehr reizvolle architektonische Situationen auf diese Art und Weise.

 

Gerade der Architekt Adolf Loos hat sich das Platz sparen zu nutze gemacht, und immer wieder Situationen geschaffen, die sehr interessante Räume produziert haben. Für Kinder: Stockbetten. Stockbetten sind für Kinder nicht nur Abenteuer-Orte, sie sparen auch Platz. Dies ist insofern von Vorteil, da ein Bett mit 2 Meter mal 1 Meter eine große Fläche ist, die im Kinderzimmer okkupiert wird. Die Betten übereinander zu stapeln macht also Sinn.

 

Es gibt sehr schöne Abenteuer-Betten mit Leiter und Absturzsicherung, sodass ein Hinunterfallen während des Schlafes kaum möglich ist. Aber auch bei nur einem Kind ist es eine Überlegung Wert, das Bett erhöht anzubringen, sodass der Raum darunter zum Spielen genutzt werden kann. Es sei jedoch darauf hingewiesen, dass ein Bett auch immer der intimste Rückzugs-Ort eines Menschen ist. Im Bett sollte sich der Mensch sicher und wohl fühlen. Sicherheit im Haus spielt in unseren Augen eine sehr große Rolle.

 

Den Wohlfühleffekt in der kleinen Wohnung voll auskosten.

 

Es muss also ausgelotet werden, ob sich jemand in 2 Meter Höhe auch selbst sicher fühlt, ob es ihm/ihr angenehm ist, in dieser Höhe zu schlafen und unter sich einen Freiraum zu spüren. Manche werden dies ablehnen weil ihnen wichtig ist, dass der sichere Boden unter ihnen ein stabiles Fundament für den Schlaf bildet. Wie auch immer, das Bett nimmt sehr viel Platz in einer kleinen Wohnung ein, und sollte deshalb für Überlegungen beim Einrichten herangezogen werden. Die Dachschräge – gemütlich oder einfach störend?

 

Eine kleine Dachwohnung mit Dachschrägen und Fenstern, die nur in den Himmel starren kann depremierend werden. Hiervon ist abzuraten. Wer nicht wirklich das introvertierte sucht, kann hier nämlich mit der Zeit verzweifeln. Da hilft nur noch sich Podeste zu bauen, um überhaupt nach draußen blicken zu können. Eine solche Wohnung kann allerdings sehr gut zum Arbeiten sein. Achtung jedoch bezüglich Hitze im Sommer: Oftmals sind solche Wohnungen schlecht isoliert, und im Sommer schmilzt man dann unter dem Dach dahin.

 

Eine Möglichkeit der Querlüftung sollte in jedem Fall gegeben sein. Kuschelige Atmosphäre. Eine kleine Wohnung kann auch viel Charme haben, wenn sie gemütlich und kuschelig eingerichtet ist. Kuschelige Atmosphären erzielt man mit kuscheligen Möbeln und Decken, mit warmen Farben und persönlichen Gegenständen. Das Licht spielt ebenfalls eine Rolle: Kerzenschein kann womöglich des öfteren die Glühbirne oder das künstliche Licht ersetzen. Lichtpunkte sind besser, als eine Zimmerbeleuchtung mit einem einzigen Wohnzimmer-Luster in der Mitte der Decke.

 

Abwechslung ist das A und O bei der Einrichtung Ihres Domiziles!

 

So kann, je nach Bedarf, die Stimmung verändert werden: Einmal wird diese Ecke betont, einmal die andere. Abwechslung ist hier das Zauberwort. Wenn der Besuch übernachten will. In einer kleinen Wohnung kann es sich schnell zu einem Problem entwickeln, wenn Gäste eingeladen werden. Schon 4 Sessel zu organisieren, kann sich als Schwierigkeit entpuppen, und wo dann sitzen? Für solche Fälle hat es sich bewährt, Klappstühle parat zu haben. Sie benötigen nicht viel Platz und können bei Bedarf kurzfristig eingesetzt werden.

 

Was aber, wenn der Besuch auch übernachten möchte? Hier hat sich eine zusammenfaltbare Schaumstoff-Liege bewährt. Sie ist in etwa 60 cm breit und 200 cm lang. Für eine Übernachtung ist sie bequem und ausreichend. Mehr wird man dem Besuch nicht bieten können, wenn die Wohnung klein ist. Aufblasbare Matratzen gibt es ebenfalls. Jedoch ist der Komfort einer solchen Matratze nicht gerade umwerfend, am nächsten Tag spürt man all seine Knochen.

 

Eine weitere Möglichkeit bietet sich in einem aufklappbaren Sessel, der zu einem Bett umfunktioniert werden kann. Dies ist wahrscheinlich die attraktivste Variante für ein Gästebett. Nicht im Schlafzimmer arbeiten. Eine wichtige Sache noch am Rande: Im Schlaf sollte man sich tatsächlich vom Alltag erholen. Belastungen mit in den Schlaf zu nehmen, ist nicht ratsam. Deshalb ist ein Schreibtisch neben dem Bett tabu. Er strahlt auch in der Nacht aus und behindert Ruhe und Erholung. Wie wohne ich wirklich?

 

Eine kleine Wohnung einrichten: Welche Ansprüche haben Sie?

 

Nach all diesen Tipps stellt sich nun für eine Einrichtung die tatsächlich wichtigste Frage: Wie wohne ich wirklich? Was ist mir wichtig beim Wohnen? Was benötige ich? Da werden sich unterschiedliche Wünsche herauskristallisieren, wie etwa: Ich möchte einen großen Esstisch. Oder: Ich brauche unbedingt ein Sofa. Oder: Ich möchte auf jeden Fall ein Schlafzimmer mit einem Bett. Auch der Arbeitsplatz ist möglicherweise wichtig, und die Frage wohnt man alleine, oder zu zweit? Zu zweit ist es in jedem Fall ratsam 2 Zimmer zu haben.

 

So fühlt man sich nicht immer beobachtet. Es ist wichtig, dass jeder der Bewohner auch Raum für sich hat und sich zurückziehen kann. Ist dieser Umstand nicht gegeben, kann es in einer kleinen Wohnung schnell zu einem größeren Konflikt kommen. Ausprobieren. Zu guter Letzt bleibt nur noch ein Rat: ausprobieren, ausprobieren, ausprobieren. Was für den Einen super toll funktioniert, ist für den Anderen gar nicht vorstellbar. Jeder muss hier seine eigenen Experimente machen und seine Wohnform finden.

 

Probieren Sie in Ruhe aus, wo die Möbel am besten stehen.

 

Die Möbel in den Zimmern sind ja meist auch nicht festgeklebt, man hat die Möglichkeit herum zu schieben und nötigenfalls das Möbelstück auch wieder zu entfernen. Eine immer wieder veränderte Wohnung lässt einen zudem spüren, dass man noch lebt. Wenn man gar sehr unglücklich über die Kleinheit der Wohnung ist, dann sollte man sich bewusst machen, dass in Hongkong die Wohnungen noch kleiner sind.

 

Manchmal sind es überhaupt nur noch Käfige. Ein Bett steht dort und vielleicht ein Kasten. Mehr Geld für die Miete ist nicht vorhanden, was uns auf die Frage zurückwirft, wer denn überhaupt verantwortlich ist, dass wir nur in einer kleinen Wohnung wohnen können und uns immer weniger Wohnraum leisten können. Achten Sie darauf, dass Sie den wenigen Platz, welchen Sie zur Verfügung haben, auch einbruchsicher gestalten.

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Haus einbruchsicher machen

Haus einbruchsicher machen: Unsere Tipps

 

 

 

Die eigenen vier Wände sollen in der Regel ein Hort der Ruhe und des Friedens sein. Hier möchten Sie sich wohlfühlen und entspannte Abende und wunderbare Sommertage erleben. Doch leider ist dies nicht immer gegeben. Betrachtet man aktuelle Kriminalstatistiken dann kann schnell festgestellt werden, dass die Anzahl der Wohnungseinbrüche – zu diesen zählen auch Einbrüche in Privathäuser – in den letzten Jahren konstant geblieben ist.

 

 

 

Dies bedeutet, dass der Einbruch für viele immer noch ein lukratives Geschäft zu sein scheint. Im Durchschnitt 151.000 Mal im Jahr verschaffen sich Banden oder Einzelpersonen Zutritt zu fremden Eigentum. Angesichts diese Zahlen kann es nicht schaden, das eigene Heim etwas sicherer zu machen. Doch welche Möglichkeiten gibt es, ohne das Sie sich wie in einem Gefängnis selbst einschließen müssen? Eine Alarmanlage sollte bei der Einrichtung definitiv eingeplant werden!

 

Das richtige Schloss muss her!

 

Die Türen verschaffen nicht nur Ihnen und Ihrer Familie Zugang zum Haus, sie sind auch oft der Punkt, den Einbrecher wählen um ihr Handwerk zu verrichten. Das Problem sind hier in der Regel die Schlösser, die sich auch ohne Schlüssel einfach von außen öffnen lassen. Ein gezielt gesetzter Angriff mit einem Brecheisen und schon hebelt man jede noch so stabil erscheinende Tür aus den Angeln. Dies hört sich jetzt nicht besonders gut an und vor allem werden Sie vor Ihrem geistigen Auge hohe Kosten auf sich zukommen sehen, wenn es um den Austausch der Türen geht.

 

[alert type=“success“]Was tun, um ungebetene Gäste vom Hab und Gut fernzuhalten? Anbei einige hilfreiche Ratschläge von Ulrich Dehler. Viel Spaß beim Lernen![/alert]

 

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Doch dies muss nicht sein, denn es geht auch einfacher. Im Prinzip müssen nur die Schlosszylinder und die inneren Rahmen mit den Riegelsystemen und Verschlüssen gewechselt werden. Entsprechende Sätze können Sie im Baumarkt erwerben, sodass sich der Wechsel auch in Eigenarbeit erledigen lässt. Dabei müssen Sie nur darauf achten, dass der Zylinder die passende Größe für Ihre Tür aufweist. Hier gilt es also im Vorfeld die Maße exakt zu Prüfen. Ist der Zylinder gewechselt müssen nur noch die Schienen auf der Innenseite der Tür gewechselt werden.

 

 

 

Das Gleiche gilt für den Rahmen, damit die neuen Riegel auch in die Schlossfassungen passen. Ist dies geschafft kann die Tür nicht mehr einfach aufgehebelt werden, denn nun greifen mehrere Riegel, sodass eine feste Verankerung mit dem Rahmen entsteht. Zudem verfügen die aktuellen Schlösser stets über einen Sicherheitsschlüssel, der nicht einfach im Handel erworben oder nachgemacht werden kann. Öfter in der Schweiz unterwegs, um Immobilien zu besichtigen? Dann könnte ein Blick auf SBB Preise für dich interessant sein. Auch dort gibt es schöne Wohnungen!

 

Einbruchssicherung im Haus: Schlösser im Fachhandel erwerben!

 

Unser Tipp: Kaufen Sie die neuen Schlösser am besten im Fachhandel, denn hier erhalten Sie Modelle die auf ihrer Sicherheit hin überprüft wurden und bei denen es sich um Unikate handelt. Baummarkt-Schlösser sind zwar günstiger, werden aber in der Regel in großen Serien hergestellt, sodass es hier einfacher ist sich einen Nachschlüssel zu besorgen. Fenster als Tor zum Haus. Ein Großteil aller Einbrüche findet aber die Fenster statt, denn diese lassen sich noch einfacher aushebeln, als dies bei Türen der Fall ist.

 

Oft sind die Verschlüsse nur dafür gedacht, Regen und Wind den Zutritt zu versperren, nicht aber anderen Menschen. Daher können wir nur empfehlen auch hier für eine entsprechende Sicherheit zu sorgen, besonders dann, wenn es sich um Fenster handelt, die nicht direkt eingesehen werden können. Dies ist zum Beispiel bei Abstellkammern der Fall die zum Hinterhof weisen. Nun müssen Sie auch hier nicht befürchten alle Fenster austauschen zu müssen, denn ein entsprechendes Sicherheitssystem lässt sich ohne großen Aufwand nachrüsten.

 

Spezielle Fensterschlösser können Abhilfe schaffen, denn diese werden in der Regel auf den inneren Rahmen geschraubt und können somit nicht einfach entfernt werden. Es bedarf schon eines hohes Maßes an Kraft, um diese aus den Verankerungen zu reißen. Fensterschlösser können für wenige Euro erworben werden und lassen sich ebenfalls in Eigenarbeit installieren. Allerdings sollte nicht zwangsläufig auf die günstigsten Varianten gesetzt werden, denn hier kann es schnell passieren dass der Riegel bricht, wenn die Belastung zu groß wird. Alternativ können Sie auch Fenstergitter installieren.

 

Vor- und Nachteile von Fenstergittern

 

Allerdings versperren diese zu einem gewissen Teil die Sicht nach draußen, sodass dies häufig als unangenehm empfunden wird. Daher sollten Sie solche Maßnahmen nur dort ergreifen, wo es Sie nicht sonderlich stört. Beispielsweise an der obligatorischen Abstellkammer, in der welcher Sie sich nicht den ganzen Tag lang aufhalten. Für die Befestigung sollten Sie spezielle Wandanker verwenden, die sich Mauerwerk oder im Beton wie ein Dübel aufspalten und somit nur noch sehr schwer zu entfernen sind.

 

Dabei sollten Sie die Bohrung stets etwas kleiner wählen als der Durchmesser der eigentlichen Halterung, denn so verkeilen Sie Anker und Zapfen noch fester miteinander. Unser Tipp: Bringen Sie die Fensterschlösser genau in der Mitte der Fenster, etwas unter- oder oberhalb vom Griff an. Hier wird die Kraft perfekt auf das ganze System verteilt, sodass die Haltbarkeit doppelt gewährleistet werden kann. Sollten Sie sich für Fenstergitter entscheiden, dann wählen Sie Modelle, die dezent wirken.

 

Keine Sorge wegen der Sicherheit – fast ausnahmslos alle werden heute aus speziellem Panzerstahl hergestellt. Wenn alles ruhig ist. Die meisten Einbrüche geschehen nicht dann, wenn Sie sich im Haus aufhalten, sondern wenn sie gerade nicht Zuhause sind. Besonders in der Urlaubszeit, wenn viele Familien auf Reisen sind, machen sich Einbrecher daran, lukrative Ziele auszukundschaften. Teure, gepflegte Möbel könnten dann in der Tat eine besondere Anziehungskraft auswirken.

 

Besondere Vorsicht, wenn Sie verreisen!

 

Daher hilft es nicht allein, die Fenster und Türen sicherer zu machen, denn wenn jemand sehr viel zeit hat und sich unbeobachtet fühlt, wird er fast jede Sperre überwinden können. Daher können Sie, sollten Sie das Gefühl haben, dass dies notwendig ist, noch zu weiteren Mitteln greifen, um auch in Ihrer Abwesenheit für einen guten Schutz zu sorgen. Die Alarmanlage. Eine Alarmanlage ist schon etwas aufwendiger und sollte in der Regel von Fachpersonal installiert werden.

 

Dabei kann ein einfaches Modell schon genügen, denn wenn die Sirene der Anlage mit voller Lautstärke ertönt, werden die meisten Einbrecher lieber das Weite suchen. Doch eine Garantie gibt es hierfür nicht, besonders dann, wenn Sie etwas Abseits wohnen sollten. Daher kann auch eine Anlage mit stillem Alarm angebracht sein. Hierfür müssen Sie allerdings die entsprechenden Kosten einkalkulieren.

 

Der stille Alarm löst beim betreibenden Sicherheitsdienst eine Meldung aus. In der Regel wird versucht werden Sie telefonisch zu erreichen. Geht niemand an das Festnetztelefon oder können Sie am Handy bezeugen, dass Sie nicht Zuhause sind, wird sofort die Polizei alarmiert und ein Mitarbeiter auf den Weg geschickt. So kann es unter Umständen möglich sein, dass die Einbrecher auf frischer Tat ertappt werden. Natürlich fallen für diesen Service monatliche Gebühren an.

 

Haus einbruchsicher machen: Achtung, Alarmanlagen können manipuliert werden

 

Sollten sie allerdings teure Wertgegenstände zu Hause aufbewahren oder gar wichtige Firmendaten in Ihren Privaträumen lagern, dann können wir eine solche Anlage mehr als empfehlen. Unser Tipp: Installieren Sie eine Sirene so, dass sie nicht von außen einfach erreicht werden kann. Oftmals werde akustische Warnsysteme durch das Durchtrennen von Stromleitungen oder das Ausschäumen des Machanismuses außer Kraft gesetzt.

 

Zudem sollte diese am besten gar nicht auffallen, da Sie erst recht auf Ihr Haus aufmerksam machen. Vergewissern Sie sich bei einem stillen Alarm zudem, dass niemand außer Ihnen den Code zum Deaktivieren kennt. In einigen Fällen konnten Einbrecher das System umgehen, da Sie den Deaktivierungscode der bei Sicherheitsdienst angegeben werden muss kannten. Kameras und Co machen auch in kleineren Apartments bereits Sinn.

 

Zu Alarmanlage dazu oder auch separat können Sie auch Kameras um Ihr Haus herum installieren. Diese Verhindern zwar nicht den Einbruch selbst, sorgen im Nachhinein aber dafür, dass die Täter unter Umständen identifiziert und gefasst werden können. Dabei sollten Sie auf Systeme setzen, die nicht sofort zu erkennen sind um ein abhängen oder gar abschalten zu verhindern. Spy-Cams sind dabei eine gute Lösung, denn diese Geräte fallen so klein aus, dass sie optisch nicht mehr wahrgenommen werden können.

 

Der Klassiker: Überwachungskameras

 

Allerdings liefern sie eine hervorragende Qualität. Die Videos werden entweder lokal oder auf einem Server aufgezeichnet. Letzteres ist die sichere Methode, denn hier haben die Einbrecher keine Möglichkeit Zugriff auf diese zu nehmen und sie zu löschen. Ein entsprechendes System kostet natürlich eine Menge Geld, wenngleich heute Kameras aller Art schon zu sehr günstigen preisen zu haben sind. Aber bei der Wohnungseinrichtung sollte man auch nicht immer nur ans Sparen denken.

 

Unser Tipp: Achten Sie bei der Installation von Kameras aber unbedingt auf die Rechtslage. Sie müssen Ihre Besucher mittels eines Schildes oder Zeichens darauf hinweisen, dass auf ihrem Grundstück entsprechende Geräte installiert sind. Dies gebietet der deutsche Datenschutz und falsche oder nicht gemachte Angaben können hohe Strafen nach sich ziehen. Die eigene Wohnung vor Einbrüchen schützen: Das sind die besten Wege.

 

Nun hat aber nicht jeder ein Eigenheim und es ist eine Tatsache, dass auch Mietwohnungen Schauplatz von Einbrüchen werden. Allerdings kann hier nicht einfach umgebaut werden, wie man möchte. Ist die Installation von Fensterschlösser zum Beispiel noch relativ Problemlos möglich, muss für das Anbringen von Fenstergittern oder dem Wechsel des Schlosszylinders erst eine Absprache mit dem Vermieter erfolgen. Dennoch gibt es Dinge, die Sie auch ohne vorherige Absprache in die Tat umsetzen können. Der Türriegel.

 

Ein wertiger Türriegel kann Ihr Hab und Gut in der Tat schützen

 

Ein guter Türriegel sorgt bereits für ein enormes Maß an Sicherheit. Hier müssen keine großen Umbaumaßnahmen erfolgen, denn dieser wird einfach auf die Tür geschraubt und in versenkt sich beim Verschließen in einer Aufnahmeöffnung an der Wand. All dies gibt es als Paket zu kaufen und es kann in der Riegel auch in Eigenarbeit schnell installiert werden. Dabei schützen die meisten Arten von Riegeln vor allem dann, wenn Sie sich in der Wohnung aufhalten, was besonders in Großstädten keine schlechte Vorkehrung darstellt.

 

Dies bedeutet, dass sich der Panzerriegel nur von innen verschließen lässt. Es gibt natürlich auch Modelle, bei denen diese Möglichkeit von außen besteht. Allerdings muss hierzu ein Loch durch die Gebohrt werden, um den entsprechenden Schlosszylinder aufnehmen zu können, was wiederum die Zustimmung des Vermieters erfordert. Von Systemen, die sich über Handy-App bedienen lassen sollte Abstand genommen werden, denn diese können in der Regel sehr schnell umgangen werden.

 

Unser Tipp: Sprechen Sie, euch wenn keine Zustimmung erforderlich ist, auch bei einem Riegel unbedingt im Vorfeld mit ihrem Vermieter. Sollte dieser die Herausgabe eines Ersatzschlüssels verlangen müssen Sie dieser Aufforderung aber nicht nachkommen. Der Vermieter hat zwar ein recht auf einen Türschlüssel, nicht aber darauf einen Schlüssel für ein von Ihnen selbst installiertes System zu erhalten. Wohnungsalarmanlage.

 

Spezielle Alarmanlagen für bessere Überwachung

 

Ja, auch solche Systeme können inzwischen erworben werden. Diese müssen anders als ihre großen Verwandten nicht mit aufwendiger Verkabelung verlegt werden. Meist gibt es eine Steuerzentrale, die in einem Raum an der Wand befestigt und mittels eines Netzkabels mit Strom versorgt wird. Diese hält Kontakt zu allen Sensoren. Dabei können diese sowohl an Türen, an fenstern und auch in den Fluren und Räumen selbst installiert sein. Wird so zum Beispiel ein Fenster eingeschlagen oder eine Lichtschranke durchbrochen, wird auf der Stelle Alarm ausgelöst.

 

In der Regel ist das System mit einer App auf dem Smartphone verbunden, sodass Sie sofort eine Nachricht erhalten. Auch ein Sicherheitsdienst kann hiermit gekoppelt werden, sodass im Bedarfsfall ein Mitarbeiter nach dem Rechten schaut. Allerdings muss für diesen Service dann auch wieder eine monatliche oder jährliche Gebühr entrichtet werden. Die Anlage wird scharfgeschaltet, wenn Sie die Wohnung verlassen, und kann beim Betreten entweder über einen Schlüssel, einen Code oder eine App deaktiviert werden.

 

Unser Tipp: Überprüfen Sie in jedem Fall genau die Einstellungen dieser Anlage. Ein Fehlalarm kann gerade wenn auch ein akustisches Signal ausgelöst wird nicht nur für die Nachbarn lästig sein, sondern auch Kosten verursachen, sofern ein Sicherheitsdienst mit dieser Verbunden ist. Manche Unternehmen lassen sich ungerechtfertigte Einsätze nämlich zusätzlich etwas kosten. Balkon- und Tür-Kamera.

 

Kamera auf dem Balkon!? Das eigene Haus einbruchsicher machen

 

Auch in der Mietwohnung kann eine Balkon – oder Türkamera ein guter Schutz sein. Hier hat Sie die gleiche Wirkung wie beim Eigenheim, die verhindert nicht den Einbruch, macht die Täter aber identifizierbar. Dabei kann auf verschiedenen Modelle zurückgegriffen und Sie müssen auch den Datenschutz nicht beachten. In der Mietwohnung ist die Installation einer Kamera nämlich ohne Ankündigung legal, sofern diese sich nicht an orten wie der Toilette befindet.

 

Somit erhält niemand Kenntnis von dem System und es wird auch kein Einbrecher danach suchen, wenn es sich um besonders kleine Kameras handelt. Unser Tipp: Achten Sie darauf dass die Akkus der Kameras lange halten, denn ansonsten haben Sie nicht viel von ihnen. Am besten setzen Sie auf Modelle, die direkt mit dem Stromnetz verbunden werden um für eine stabile und dauerhafte Energieversorgung zu sorgen.

 

Mit diesen Methoden können Sie sowohl ihr Haus als auch Ihre Wohnung wesentlich sicherer machen. Dabei müssen die Anlagen nicht viel kosten, denn unzählige Arbeiten können in Eigenarbeit erledigt werden. Am Besten überlassen Sie nichts dem Zufall und rüsten sich gegen ungebetene Gäste.