Vorteile und Nachteile eines Ethanolkamins

Ethanolkamin Vorteile Nachteile Mann entspannt sich vor Kamin

 

Ethanolkamine sind eine Varianten natürliches Feuer in das Wohnzimmer zu bringen und damit eine besondere Atmosphäre zu schaffen. Jedoch hat diese Besonderheit der Wohnatmosphäre Nicht nur Vorteile, sondern auch Nachteile, wie fast alles im Leben. Es lohnt sich vor dem Kauf über diese beiden gegensätzlichen Seiten zu informieren und diese mit in die Kaufentscheidung und die Frage der Kaminwahl einfließen zu lassen.

 

Vorteile eines Ethanolkamins

 

Die Vorteile machen einen Einsatz in jeder Wohnung möglich. Auch die baulichen Änderungen halten sich in Grenzen, wie durch die genauen Auflistungen und Erläuterungen zu sehen ist.

 

Freiheit bei der Standortwahl

 

Bei der Verbrennung von Ethanol und Bioethanol entstehen keine Rückstände. Ebenfalls bilden sich keine Gase, die in die Raumluft übergehen können. Aus diesem Grund ist kein Anschluss an den Schornstein notwendig, wodurch sich die Standortwahl in der Wohnung sehr individuell gestalten lässt. Somit ist auch ein Aufstellen mitten im Raum eine Alternative. Ethanolkamin-online.de zeigt ein paar Inspirationen.

 

 

Es muss sich nicht einmal um einen festen Platz handeln, da nach Belieben ein Umdekorieren möglich ist und sich auch der Kamin umstellen lässt. Auch bei einem Umzug in eine andere Wohnung lässt sich dieser Kamin mitnehmen und kann langfristig Freude bereiten. Durch die einfache Handhabung ist ein Aufstellen auch ohne Genehmigung in der Mietwohnung möglich.

 

Keine Gase in der Wohnung

 

Bei der Verbrennung von Holz entstehen Gase, die auf Dauer beziehungsweise in größerer Menge für den Menschen gefährlich sein können. Dies ist bei Ethanol nicht der Fall, da es sich um eine vollständige und saubere Verbrennung handelt. Auch feste Rückstände, wie Asche, sind nicht vorhanden, was ebenfalls für eine saubere Nutzung spricht. Gänzlich ist nicht auf Ruß zu verzichten, da dieser überall dort entsteht, wo die Flamme Kontakt zum Gehäuse hat.

 

Einfache Bedienung und Handhabung

 

Der Arbeitsaufwand beschränkt sich auf wenige Schritte, die deutlich weniger Aufwand sind als bei einem Holzkamin. Bei Bioethanol beschränkt sich der Aufwand auf den Kauf des Brenngutes. Dieses wird in ein Liter Flaschen angeboten und kann sowohl im Baumarkt wie auch in anderen Geschäften dieser Art erworben werden.

 

 

Für die Nutzung ist es ausreichend, wenn das flüssige Brenngut in den Brennbehälter geschüttet wird. Es ist zu beachten, dass die Markierung nicht überschritten wird und nichts daneben geht, da dieses beim Entzünden ebenfalls Feuer fängt. Ein Nachfüllen ist ausschließlich im erkalteten Zustand möglich. Wenige Minuten nach dem Entzünden ergibt sich eine ansprechende Flamme, die mit einem ansprechenden Flammenspiel verbunden ist. Auch Elektrokamine erfreuen sich einer wachsenden Beliebheit.

 

Nachteile eines Ethanolkamins

 

Ebenso wie die Vorteile, wirken sich auch die Nachteile auf den Kauf aus und sollten unbedingt in die Entscheidung einfließen.

 

Wärmeabsonderung nicht hoch

 

Im Gegensatz zu einem Kamin, der mit Holz befeuert wird, hält sich die Abgabe der Wärme in Grenzen. Daher eignet sich ein Ethanolkamin auf keinen Fall als Wärmequelle, sondern ausschließlich als optisches Accessoires in der Wohnung.

 

Sicherheit beachten

 

Die Sicherheit sollte an erster Stelle stehen, wenn es um den Kauf von Kaminen geht, bei denen echte Flammen im Spiel sind. Daher empfiehlt sich nicht nur auf den Preis und die Größe zu achten, sondern in erster Linie auf die Einhaltung aller Sicherheitsrichtlinien. Die DIN Norm 4734-1 stellt unter anderem sicher, dass auf gar keinen Fall Ethanol aus der Brennkammer austreten kann. Daher ist unter anderem ein fester Stand unerlässlich. Selbst kleinste Mengen, die sich neben dem Brenner befinden, können einen Wohnungsbrand auslösen.

 

Verbrennung benötigt Sauerstoff

 

Wie bei der Verbrennung anderer Güter wird auch bei der Verbrennung von Ethanol Sauerstoff benötigt. Dies bedeutet in der Praxis, dass sich die Flamme den Sauerstoff aus der Luft nimmt und sich somit der Anteil in der Raumluft reduziert. Um einen Ausgleich und eine Sättigung der Luft zu erreichen, ist in regelmäßigen Abständen ein intensives Lüften erforderlich.